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Scharfe Geschichte !
Keine fünf Minuten, und sie hatten sich vor den aufregenden Bildern alter
Meister der erotischen Kunst den letzten Fetzen von den Leibern gerungen.
Sie suchte ein Kompliment zurückzugeben, erkundigte sich, ob er mit seiner
ansehnlichen Ausstattung etwa auch bei Fendi Modell gestanden hatte. "Komm",
flötete sie und zog ihn liebevoll an seinem pochenden Knorpel ins Bad. Den
liess sie auch unter den warmen Strahlen der Dusche nicht los, benutzte ihn
fast wie eine Wurzelbürste, um ja ihr Kätzchen für den ersten Besuch recht
reinlich zu schrubben. Wie ein Pascha ergab sich Brown in sein aufregendes
Schicksal. Dass sie es übertrieb, erschreckte ihn zwar, aber im Vertrauen
auf seine mehrmals erprobten Kapseln durfte er sicher sein, sein Magazin würde
für eine ganze Nacht reichen. Lady konnte über die weissen Bahnen nur lachen,
die von den Wasserstrahlen über die Schenkel gespült wurden. Mit einem fragenden
und lockenden Blick drehte sie die Dusche ab, liess sich auf die Knie nieder,
um den schmucken Jungen ja nicht aus der Stimmung kommen zu lassen. Glücklicherweise
bezwang sie rechtzeitig ihren Appetit. Sie liess sich mit den Beinen um die
Hüften des Mannes und der strammen Wohltat zwischen den ihren ins Schlafzimmer
tragen. "Bist du wahnsinnig", schrie sie entsetzt, als er mit ihr am hellerleuchteten
Fenster vorbeistakte. Sie angelte zur Schnur und liess die Jalousie herabrollen.
Zu spät, denn von der dunklen Strasse war ein verabredetes Zeichen bereits
wahrgenommen worden. Die Vierzigerin fühlte sich weit in ihre jungen Jahre
zurückversetzt. Bei den Verführungskünsten des Mannes tat sie für lange Minuten
nichts, als sich erwartungsvoll auszustrecken und jede Berührung seiner Lippen
vom Hals bis zu den Füssen zu geniessen. Sie schwamm dahin, wie seit Jahren
nicht. Ihr "komm!" war kaum hörbar, doch Ausdruck einer wahnsinnigen Sehnsucht.
Ihre Schreie bei seinem unbändigen Eindringen konnten weder Hausbewohner noch
Nachbarn stören. Sie waren beide allein im Haus, die nächste Villa mehr als
zweihundert Meter entfernt. Die Kapseln zahlten sich für Browns Plan voll
aus. Er stiess die lüsterne Lady bis in die Morgenstunden. In den notwendigen
Pausen erinnerte er sich stets seiner geübten Zunge und der Extremitäten.
Zeit also genug für den Kumpanen, seinen Auftrag zu erfüllen, und laut genug
ging es auch oft zu, dass der nicht einmal besondere Vorsicht walten lassen
musste. Beim nächsten Fünfuhrtee rang sich Brown auch eine Träne ab, als Lady
Springfield von dem frechen Einbruch und dem unschätzbaren Verlust des wertvollen
Gemäldes sprach. Nicht die Spur eines Verdachtes klang aus ihren Worten. Nur
hatte Brown zur Tröstung noch einmal seine Kapseln nötig, um sich durch mässige
Leistung nicht selbst verdächtig zu machen.
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